Mittwoch, 23. Juli 2014

Ferien auf dem Hausboot

(Mehr und andere Bilder und "Tagebuch" folgen separat)

Wir haben Ferien auf einem Hausboot gemacht! Eher zufällig sind wir darauf gekommen und haben dann bei http://www.hausboot.ch gebucht, der das seit Ewigkeiten selbst gemacht hat und jetzt sein Hobby zum Beruf gemacht hat.
Er hat uns auch den Fluss und das Boot empfohlen, damit es kinderfreundlich(er) ist (Details kann ich keine geben, bzw. Alternativen, hat nämlich alles GG organisiert).
Aber allgmeine Tipps dann weiter unten.
Prämisse: 2 Erwachsene, 2 Kinder (ca 8Mt und 2,5 Jahre)



Für wen ist das was?

Es ist total gemütlich. Ich will nicht sagen, langweilig, denn das stimmt nicht. Aber Action gibts wenig.
Ich kann es allen empfehlen, die gerne Wasser mögen, gerne im Grünen sind.
Das Ausland mal anders kennen lernen möchten, die Enge Gemütlichkeit des Camping/Wohnwagen-Lebens mögen.

Ich persönlich mag die etwas breiteren Flüsse lieber als die schmalen Kanäle,
hier muss man sooo konzentriert lenken, sonst korrigiert man ständig.


uuups, hier waren wir baden,
dass man das nicht darf, haben wir erst auf dem Rückweg gemerkt...
schön wars aber ;)


Wer Angst vor Seekrankheit hat, braucht die nicht zu haben: es schaukelt höchstens mal, wenn man angelegt hat und ein anderes Boot vorbei fährt oder wenn man ein anderes Boot kreuzt. Aber auch dann wirklich nur gaaanz wenig (oder, wie mir eine Arbeitskollegin erzählte, wenn die Wasserpolizei durchfährt).
Man muss gut auf engem Raum auskommen, man hat nicht wie im Hotel viel Platz für die Klamotten. Uns wurde empfohlen, die Koffer auszuräumen und dann im Auto zu lassen (jep, gut so).
Die Leute an Bord sollten eine ähnlich Energie haben, so dass es nicht zu grosse Unstimmigkeiten gibt, wie lange man an einem Tag fährt, ob man sich an Land was anschauen will, wo man anlegt...

Welcher Fluss?
Wo man schliesslich seine Zeit verbringt, hängt davon ab, in welches Land man möchte (hihi, vllt auch, welche Sprache man spricht ;)). Was ich mitbekommen habe, gibt es das in Frankreich, Deutschland, Holland, Österreich, Kroatien, England. Anscheinend auch in der Schweiz.
Schaut mal auf le boat. (wir haben nicht hier gebucht).
Wir waren auf der Saône, in Frankreich. Eher nördlich. Schön übersichtlich, ruhig, nicht zu breit.


Selten: ungestört zu Mittag essen, dazu lesen
(zufällig hielten beide Kinder grad zu selben Zeit
Mittagsschlaf, aber das Essen war schon fertig)


unsere "Fenster"


Sehr nützlich:
Waren für die ersten Tage unsere beiden günstigen Tagesvorhänge vom Möbelschweden, wir hatten eine kleine Insekten-Invasion (gleich die erste Nacht in der Natur angelegt/verbracht). Im Boot war es stickig heiss, fast schon saunamässig. GG hat dann pragmatisch die Vorhänge mit Wäscheklammern vor den Fenstern festgemacht, Luft rein, Viecher draussen.

Die Einweg-Wickelunterlage: die hatte ich noch im "Fundus" daheim. Und in genau 1 Fall war ich so froh drum! Juniors Windel hielt nicht stand und ich hätte kein Handtuch dafür opfern wollen :)
Mittlere Abfallbeutel: für die Windeln. Man kommt nicht zwingend jeden Tag an einem Abfallkübel vorbei...

Ich hab noch nie so viele Schwäne gesehen wie in diesen Ferien...

In der Schleuse Pflicht, sonst nicht (und auch nicht nötig): die Schwimmweste


Abfallbeutel, 17l. Für den Abfall. Mir ist in diesen Ferien aufgefallen, wie viele Dinge wie sehr verpackt sind und was das alles für Abfall bedeutet..
Und glaubt mir, auf dem Boot hat es nicht unendlich Platz, schon gar nicht für Müll.

"und der Koch in der Kombüse, ..."
Wir hatten einen Kapitän, 2 Matrosen und eine(n) Smutje an Bord :)
Am Sonntag gabs auch mal Rührei.


Eigene Gewürze: Es war vieles da, in dieser Mini-Küche. Geschirr, Besteck, Gläser (sehr französisch: les bols, die sie morgens für Müsli wie auch Tee/Kaffee benutzen; "normale" Tassen, wie wir sie kennen, haben die irgendwie nicht :)). Aber Abwaschsachen und Gewürze haben wir mitgenommen. Aber auch nicht alles gebraucht. Hängt vllt auch ein bisschen davon ab, was man zu kochen gedenkt (ich nehme mal an, jeden Tag auswärts essen ist eher selten). Aber Salz und ne italienische Würzmischung kommen super!
Ich hatte auch die fertigen Mischungen für Salat dabei, die, die nur noch Wasser und Öl brauchen. Sehr praktisch, weil klein.

Auch Abwaschschwamm und Hand-/Abrockentücher hab ich mitgenommen, hätte man aber auch mieten können.


Wann immer möglich, die Spielplätze nutzen.
Auf dem Boot kann man sich nicht austoben.

Leider sind die beschattenen Plätze Mangelware in Frankreich, wer sich das ausgedacht hat?
Hier in Seurre ein guter Platz gleich bei der Anlegestelle.


WC-Papier. OMG. Die Franzosen und die Toiletten. So ne Sache für sich, oder? Deren Klopapier ist ja total dünn, weil sie (wie die Amis) eher Knüller sind statt Falter. Und das Restaurant kann noch so chic sein, das Klo (es gibt ja auch bei 100 Plätzen höchstens 1!?!?!) ist total vernachlässigt...

Haushaltspapier. Kann man immer brauchen.

Wasserfeste Schuhe: wenn man mal in der Natur baden will und, wie ich, nicht so gerne Naturboden fühlt (hatten wir auch fürs Frollein dabei). Oder wenn man in einer öffentlichen Dusche in einem Hafen duschen geht.

die grösste Schleuse, die wir gemacht haben: Seurre, Blick fluss aufwärts.

Die hier ist um einiges kleiner, auf dem Rhein-Rhone-Kanal.
Für 5€ wurde unser Wassertank gefüllt.
Der Schleusenwärter und seine Tochter (die links).


Eine Picknick-Decke. Wir waren bei einigen "Landgängen" froh drum, so konnten wir uns hinsetzen und Junior konnte etwas krabbeln, ohne vom bösen Gras gepiekst zu werden ;)

Bei Pharmama hatte ich von No-Bite gelesen. Eher teuer. Ob es gewirkt hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, wir hatten auch das kindertaugliche Antibrumm dabei.
Überhaupt, eine Apotheke. Ich hab mir eine kleine zusammengestellt. In unserer einen Drogerie habe ich sogar eine Liste bekommen, hab aber längst nicht alles mitgenommen, was da drauf stand (finde auch nicht alles nötig), aber im Notfall hat man lieber zuviel dabei und brauchts nicht, als umgekehrt.

Oft gabs 1-Topf-Gerichte, bzw. serviert wird, wies praktisch ist :)


Mir fällt grad ein, wo ich obiges Bild sehe: eine Sitz-Erhöhung hätte sich hier auch gut gemacht. Ein nächtes Mal nehme ich doch wieder die Hoppop-Wickeltasche mit...
Desserts können sie echt machen, die Franzosen...

Wenn sie auf der Karte steht, bestellt sie GG garantiert:
île flottante


BabyFood: Junior ist ja in der Brei/blw-Phase. Mikrowelle gibts aufm Boot nicht, weil kein Strom in dieser Stärke. Den gibts nur im Hafen, wenn angestöpselt (und das kostet dann jeweils).
Also ist es auch mit Brei selber machen, sprich pürieren, nicht weit her. Wir haben darum Gläschen gegeben, und halt sonst fingerfood/blw, wenn möglich.


Für ein nächstes Mal:
Fernglas grad für grössere Kinder sicher eine tolle Sache, wenn man schon so in der Natur ist!



Eingepackt und nicht gebraucht:
Sonnensegel. Ich hatte im Vorfeld ein 3eckiges, eher kleines gekauft. Wir hatten aber das Glück, dass wir (und das empfehle ich seeehr!) ein fixes Sonnendach hatten. Viele Boote, die wir gekreuzt haben, hatten nur einen Sonnenschirm auf dem Deck. Und wenn man stundenlang fährt, kann das ein wenig zu klein sein für alle an Deck. Ausserdem nicht sonderlich stabil, wenn mal ein strengerer Wind weht.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Babyausstattung - un/nütz

Julia von Punkelmunkel hat aufgelistet und erklärt, was sie im ersten Babyjahr (uuaa, ihr Kleiner wird auch schon bald 1!!!)  für unnütz hielt und fragt nach, wie wir das so sehen.

Ich hab hier meine Erfahrungen notiert :)

Schlafsack: hatte ich beim Frollein schon bekommen, aber bei beiden Kindern nicht gebraucht. Ich habe jeweils eine leichte Decke benutzt, z.T. selbstgehäkelte/-nähte. Sie strampeln sich beide frei. In jeder Jahreszeit. Wenns kühler ist, ziehe ich den Kindern einfach Pijis mit Füssen an.

Schlafanzüge, Pijis: hab ich, im Gegensatz zu Julia, grad beim Junior bewusst angezogen. Ich fand, das gab mir und hoffentlich auch ihm, einen gewissen Rhythmus. Oder anders gesagt, ich wollte nicht wie beim Frollein einen schleifenden Übergang, sondern klar "jetzt gehts ins Bett". Da wir beide Kinder nie gross einschlafbegleiten/-tragen/-stillen (schöppelen) mussten, ging das auch gut.
Und morgens ist es auch ein Wechsel von Nacht auf Tag.

Kleine Kleider: vom Frollein habe ich alles behalten, was nicht streng girly war. Vieles konnte ich aber trotzdem nicht anziehen, weil Junior schon zu gross dafür war. Konkret finde ich die Kleider von C&A jeweils zu klein geschnitten, da würd ich eh generell eine Nummer grösser kaufen als bei andern Marken.
Zum Verschenken fand ich es immer schöner, wenn wir was in 74 oder grösser bekommen haben, die Kleinen wachsen ja so schnell, da war ich immer froh, hatte ich für den Tag, an dem nichts mehr passt, dann schon was Grösseres da.
Man muss dann halt bedenken/ausrechnen, was für ne Jahreszeit dann etwa sein könnte.
Was ich auch gern mache: Outfits, die mir sehr gefallen, gleich in 2-3 Nummern grösser auch kaufen, dann hab ich quasi länger was davon :)

Fläschchen: Wir haben/hatten noch Avent-Flaschen und haben dann einfach aufgteilt, die kleinen und mittleren für ihn, die grossen für sie. Und halt die entsprechenden Sauger drauf. Mit dem Stillen hats ja leider nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte :(
Betreffend Verschenken: siehe Nuggis.

Nuggi (Schnuller): find ich mitunter das schlechteste Geschenk, was man machen kann. Meine Meinung. Wenn ein Kind einen nimmt, dann brauchen Eltern u.U. lange, bis sie einen passenden finden.
Aber in den Baby- und Mami-Köfferchen sind immer welche drin, auch Fläschchen.
Unsere beiden Kinder haben in den ersten wenigen Wochen einen genommen, aber dann immer ausgespuckt. Brauchten keinen zum Einschlafen. Wunderbar :)
Daumen war beim Frollein auch nur sehr kurz ein Thema.
Nuggiketten hingegen find ich praktisch, wenn man sie auch für Spielzeug oder auch mal nen Beissring oder so brauchen kann. (vllt kann ich mal ein kleines Tutorial zeigen, wg Befestigung..)

Beissring: Wir haben welche vom Frollein, die waren aber nicht wirklich im Einsatz. Die Zähne kamen fast alle ohne Begleiterscheinungen. Mal ein roter Hinternwar zT ein Thema oder Einschlafen, wie beim Junior aktuell auch, aber da hilft dann Osa-Gel oder wenns schlimm ist, auch mal ein Zäpfchen.

Badewanne/Einsatz: hatten wir beides, beim Junior nie (mehr) gebraucht. Die beiden baden eh meist mit Papa, und sonst hatte ich beim Frollein einfach immer wenig Wasser drin, seit sie sitzen konnte.
Thermometer ist unterdessen auch mehr ein Spielzeug ("i tue luege: 5 Zentimeter halbi Sechsi... halb Stund").
Fands aber nicht schlecht, weil man vllt beim ersten noch verunsichert ist (oder aber auch mehr Zeit hat, um es (ausgiebig) zu baden ;))

Wickeltisch: haben wir von Ikea, ich wollte nie so ein wahnsinnig breites Ungetüm. Das kann man später zum Bücherregal umbauen. Die Wickelunterlage ist auch von dort, aber unterdessen nur noch mit einem dünnen Molton belegt, die kann man viel schneller wechseln, wenn man sie waschen muss. Wir hätten auch so einen Holzrost (im Keller) für über die Badewanne, aber ich finde den anderen def. rückenschonender.

Wir wickeln/wischen ausserdem mit Windeleinlagen (auch das Pendant von Coop), das sind quasi trockene Feuchttücher. Wir tränken sie in einem Doppelbecken mit Wasser und wringen sie dann aus - und haben dann auch "Feuchttücher". Ich habe auch schon gehört, dass manche etwas Mandelöl oder so ins Wasser machen.

Windel-Entsorgung: Bei der grossen hatten wir noch einen Spezial-Eimer, wo man oben einen Zylinder dreht (Diaper Champ). Soll weniger riechen. Aber sobald sie zu essen anfangen, verändert sich der Geruch des Windelinhalts eh (und gestillte Kinder stinken weniger als die mit Pulvermilch, jep...).
Und wenn man den Sack rausnimmt, stinkts auch. Wir haben jetzt einen gebührenpflichtigen 35l-Sack vor der Haustür (sind nicht so exponiert), oben offen. Und weil wir diese Säcke recht schnell gefüllt haben, riechts eigtl. auch nicht grusig (und die Sonne scheint nicht drauf, das wäre vllt ein Verschlimmerungsfaktor).
By the way: so ein voller Windelsack wiegt uuuunheimlich viel!!!
Meine Empfehlung bei Windeleimern (wenn überhaupt): nicht zu gross, weil man sie voll nicht mehr tragen kann, aber auch nicht nur 17l, weil man dann ständig wechselt...
Als Geschenk eignen sich übrigens nicht nur Windeln (in Torten-, Motorrad- oder anderer Form), sondern auch Abfallsäcke! Man muss sich vllt erkundigen, ob in der entsprechenden Gemeinde Gebührensäcke oder Kleber für auf die Säcke verwendet werden (mit den deutschen Tonnen kenn ich mich leider nicht aus :)).

Ich habe Einweg-Wickelunterlagen (Migros), die waren grad in den Ferien praktisch. Sind sonst aber nicht in Gebrauch.

Heizung (melectronics): wir haben keinen Heizstrahler, brauchten wir nie. Aber wir haben einen sehr kleinen, schwenkenden (optional) Heizlüfter. Eine Art grosser Föhn :) der war manchmal nützlich. Jetzt beim Kleinen aber auch nicht mehr im Einsatz. Wenn sie noch ganz klein sind, kann das was Gutes sein, aber die Zeit vergeht sooo schnell... und dann muss man sich halt beeilen mit Eincremen und Anziehen ;)
Spezielle Pflegemittel: hatten wir eigtl. nicht. Junior hatte anfangs etwas trockene Haut, da haben wir Pelsano-Sachen benutzt, Linola-Salbe (die benutz ich jetzt :)). Sonst ein Kombi-Mittel für Haut und Haare.
Für den roten Po (vom Zahnen oder den Erdbeeren) Oxyplastin, aber ich denke, die meisten Salben mit Zink drin, helfen.
Für die anfänglichen Babymassagen habe ich Mandelöl genommen.

Lätzchen: haben wir für den Junior die von der Migros mit Ärmeln dran. Grad wenn sie zu essen anfangen, sei es Brei oder blw, mantschen sie noch viel und da will ich die Ärmel schützen.
Weil sie fürs Frollein zu klein geworden sind und damit sie nicht die gleichen teilen müssen, hat sie jetzt so "normale" einfach zum hinterm Hals zu binden. Auch von Migros.
Ich mag die, weil sie vorne flauschig/absorbierend sind, und auf der Rückseite undurchlässigen Plastikirgendwas haben. Top. (ich tumblere sie sogar hin und wieder..)

Nagelschere: haben wir, benutzen wir. Ich merke grad, dass es gar nicht so schlecht ist, weil er sich so schon dran gewöhnt. Ich verspreche mir weniger Theater später.
Ausserem hat er die Angewohnheit, sich in den Hals desjenigen zu krallen, der ihn auf dem Arm hat. Outsch :)
Frollein hatte (natürlich) ne Phase, in der sie das gar nicht toll fand, aber mit der richtigen Ablenkung, einem passenden (selbsterfundenen) Liedchen geht das super!
Wir haben so ein Set in einem Baby-Koffer bekommen (glaub ich), da waren auch ne Haarbürste (nicht unpraktisch, hätte ich auch nicht gedacht, fand die immer doof, aber Frollein hatte ja schon seit Geburt viele Haare), ne kleine Feile (?) und n Nagelknipser dabei. Den hab ich aber nur 1x benutzt, seither hat GG mich immer aufgezogen, weil ich dem Frollein die halbe in die Fingerbeere abgeknipst hab.

Breikocher: wäre manchmal vllt praktisch gewesen, wenn man dann vom eigenen Essen was fürs Kind püriert. Hatte ich aber nie. Aber ich find Brei kochen total doof. Und s Kind findet dann den Brei auch doof. Und dann hab ich umsonst so viel Brei für den TK gekocht *augenroll*.
Jetzt kauf ich Brei oder geb Junior was in die Hand (auch blw genannt...). Je nach dem pürier ich auch selber was.

Laufstall: hatten wir bei ihr noch, jetzt fehlt uns einfach der Platz. Manchmal wärs vllt praktisch, weil er sich jetzt anfängt hochzuziehen. Aber er findet auch so noch Möglichkeiten.
Wir wohnen nicht in einem Haus, wo ich ihn sichern müsste; wir haben auch keine Türgitter. Wenn ich duschen will, dann hat er eine Verwandte, die ihn bespasst ;)
Und sonst sind halt die beiden mit im (klitzekleinen) Bad.

Babyphone: hatte ich vom Geschäft noch vor der Geburt geschenkt bekommen. Aber es hat so gerauscht, dass wir das nie tatsächlich benutzt haben. Ausserdem wohn(t)en wir in einer Wohnung, und haben es schlicht nie gebraucht. Auch heute, wenn wir mal im Garten/aufm Balkon sitzen: dann geht man halt ab und zu mal rein und hört, ob sich was tut...
Wir haben dann zur Hochzeit eine Kamera gekauft, die wir via App dann hätten benutzen können. Wir hatten Gäste mit Kindern eingeladen und wer wollte, hätte auch dort übernachten können. Kam aber dann nicht zum Einsatz.
>> brauchen wir nicht.
Babybett: hatten wir wie den Laufstall ersteigert. Hatten jeweils für ein paar Wochen das Babybay im Zimmer, beide aber recht schnell ins eigene Gitterbett im Kinderzimmer gelegt. Wir schliefen dann alle jeweils ruhiger.
Jetzt haben wir im KiZi ein Kajütenbett, und zu Anfang ging das noch gut: er oben, sie unten. Aber jetzt bewegt er sich (leider) zu fest, als dass wir ihn oben oder unten schlafen lassen könnten.
Jetzt haben wir Junior wieder bei uns, im Gitterbett. Naja. Manchmal haben wir mit Frollein dann auch ein Familienbett. Hätte ich mir ja nie träumen lassen :)

Kuscheltiere: beide Kinder haben nichts, was sie zum Einschlafen oder Trösten brauchen. Hat sich nicht ergeben. Vllt kommt das noch. Aber verschenken würd ich das auch nicht unbedingt. Weil es so oft verschenkt wird. Aber es gibt doch ein paar bei uns daheim, die ich sehr mag: den Bären, der grösser als das Baby war, als es ihn bekommen hat; den Frosch mit den langen Beinen und Armen, an denen man ihn so gut halten kann, und noch 2, 3 andere.
Ich verschenke lieber (selbst genähte) Knistertücher, an denen man sich auch festhalten kann oder dran kuscheln.

Zahnputzsachen: da unser Frollein schon mit 4 Monaten die ersten Zähne bekam, haben wir bald angefangen, etwas Mundhygiene zum machen. Mit altersgerechten "Zahnbürsten" (mit so Gumminoppen), vor dem 1. Geburtstag dann auch mit einem kleinen Tropfen Zahnpasta. So war sie sich schon gewöhnt, dass da was im Mund ist. Werden wir mit Junior sicher auch bald anfangen.

Socken, die Glöckchen oder Tierköpfe dran haben: Kinder finden ihre Füsse auch so spannend :)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Vom Zahnen

http://turtlesoupdaily.blogspot.de/2009/11/baby-tooth-chart.html

Wers noch nicht kennt, man kann hier die Erscheinungsdaten der Babyzähne festhalten :)
Unsere Grosse hat ja ihre ersten 20 schon länger, aber bei Junior werde ich das vllt schaffen, so fest zu halten.

Ich muss mir die Datei bloss noch richtig downloaden, dann trag ich die ersten Zwei gleich ein :)

12.06.14
18.06.14

*Stöckchen* / Liebster Award 2014

Es gibt sie immer noch, die Stöckchen :) Vor laaaanger Zeit hab ich eins bekommen und endlich komm ich auch zum Antworten/Mitmachen.

Habe eins in Form eines Awards bekommen. Die Grundregeln sind in etwa immer dieselben, ich werd sie nur ein bisschen anpassen.
Hier kurz die Regeln des Liebster Award:
- Verlinkt die Person, die euch nominiert hat.
- Beantwortet die 11 Fragen, die die Person euch gestellt hat.
- Sucht euch 11 Blogger und nominiert sie.
- Überlegt euch selbst 11 Fragen für eure 11 Nominierten.

Bekommen hab ich ihn von Themama, Danke an dieser Stelle :)
Ich habe das Gefühl, ich hätte erst so ne Runde gedreht, und dabei meine besten Fragen schon gestellt. Und ob ich auf 11 Blogs komme, die ihr noch nicht kennt, bezweifle ich.
Aber meine liebsten findet ihr eh rechts in der Sidebar.

Hier ihre 11 Fragen:

1. Seit wann bloggt du schon?
puuuh, das weiss ich nicht, es sind aber schon ein paar Jahre. Zwischendurch hatte ich auch mehr als einen, mal erfolgreicher, mal weniger :)

2. Wovon hast du als Kind geträumt?
Ich werd das mal nicht als Berufstraum deuten :)
Ich mag mich noch an meinen ersten Albtraum erinnern.. wir durften jeweils im Elternbett schlafen, wenn wir nicht schlafen konnten. Und in so einer Nacht träumte ich dann, dass bei uns auf dem Garagenplatz in der Siedlung ein Ofen stand, davor lauter Märchenfiguren, darunter Schneewittchen und Rotkäppchen, ein Wolf und ein paar Zwerge. Und in diesen Ofen sollten dann meine Füsse gesteckt werden. *schauder*
Ich war damals noch keine 10, denke ich, aber der Traum ist mir seeehr geblieben.

3. Chaos oder Ordnung?
Leider Chaos. Auch wenn ich Listen und Zettel liebe! Aber ich habe eine Art fotografisches Gedächtnis, so dass ich häufig (leider nicht 100%) weiss, wo was zu finden wäre.
4. Euer erster Abend OHNE Kind? Wie sieht/sah er aus?
Mag mich grad gar nicht erinnern... an den ersten zumindest. Aber einer der letzten war so, dass wir spontan ins Kino sind und einen schaurigen Film schauten (basierte auf einer wahren Begebenheit), wir mussten uns dann auch recht schnell entscheiden (wir legten mehr Wert darauf, dass wir vorher noch was Feines essen konnten :)).
Wir haben aber gemerkt, dass wir unbedingt mehr nur zu zweit machen wollen/müssen...
5. Wohin möchtest du gerne mal reisen?
Ich würd gern mal nach Holland, denk ich. In so vielen Blogs habe ich so schöne Bilder gesehen.

6. Hund oder Katze?
Zum Essen? Oder halten? Weder noch :)

7. Nähst du gerne und wenn ja, für wen und was nähst du liebsten?
Ooooh, ja, sehr gerne. Leider etwas zu selten. Bzw nicht regelmässig.
Ich würd gern mehr für mich machen, aber für Kinderkleider muss man weniger Stoff bezahlen ;)
Aber Taschen kauf ich nicht nur gern, ich näh sie auch gern.

8. Vanille oder Schoko?
Kommt sehr drauf an, in welcher Form...

9. Kannst du singen?
Was heisst können? Ich kann einen Ton halten, kann mir gut Texte merken. Meine Kinder sagen so gut wie nie, ich solle damit aufhören. Darum: ja. :)

10. Was ist deine Lieblingsfrucht?
Ich habe def. ein Entscheidungsproblem. Ich kann mich da nicht festlegen.
Ich mag aber sehr gern den Geschmack von Limetten, Himbeeren, Mango und Passionsfrucht.

11. Was ist dein liebster Onlineshop?
Uuuui, ist das wohl der, bei dem ich auch oft bestelle?
So oder so, eben, ich kann mich schlecht entscheiden.
Mögen tu ich:
www.scrapbook.com (da werd ich regelmässig schwach)
scrapandstamp.ch (da bin ich aber auch gern live)
fatquartershop.com (selten, weil kostenintensiv, wg shipping und taxes...)
lillesolundpelle.de (lovelovelove, meine #1 Empfehlung für ebooks!)
allesfürselbermacher.de (find ich toll, hab aber glaubs noch nie bestellt)
und auch viel *habenwill*-Gefühl löst dieser hier aus:
photojojo.com dazu hoffentlich in einem andern Post dann mal mehr ;)
 

Wer also mag, darf das Stöckchen aufheben und auch weiter werfen.
Ich find Fragen wie folgende spannend:
- Mit wem würdest du gern im Lift stecken bleiben, und warum?
- Gibt es etwas, das du bereust?
- Nenn mir einen materiellen Wunsch, der dir eine unbegrenzte Kreditkarte erfüllen könnte.
- Wie würdest du dich selbst nennen, wenn du anstelle deiner Eltern wärst?